Auf dem Markt gibt es viele Hersteller und Verkäufer verschiedener Erosionsschutzmatten, Böschungsmatten, Netze und Böschungsnetze.
Gelegentlich sind sie im Baustoff-Fachhandel oder in Baumärkten erhältlich. Es ist jedoch gut, sich nach spezialisierten Anbietern umzusehen, bei denen Fachleute beim Kauf beraten. Die Preisspanne einzelner Böschungsmatten ist groß.
Die Preise bewegen sich im Bereich von wenigen Euro pro m² bei leichteren Ausführungen bis hin zu höherwertigen Varianten, die entsprechend teurer sind.
Böschungsmatten werden in Rollen verkauft, wobei spezialisierte Shops in der Regel mehrere Verpackungsgrößen sowohl für kleine (ab 20 m²) als auch für große Projekte (meistens um 100 m²) anbieten. Damit verbunden ist das Gewicht der Rollen – von wenigen bis zu mehreren Dutzend kg, was auch den Aufwand der Handhabung bestimmt. Die Rollen weisen in der Regel eine Standardbreite von 2 m auf.
Worauf sollte man beim Kauf einer Böschungsmatte achten? Stellen Sie immer die folgenden Fragen.
Die Antworten sollten Ihre Sicherheit sein, dass Sie eine Böschungsmatte oder ein Böschungsnetz kaufen, die Ihren Erwartungen entsprechen.
Und nun ein paar Worte zur Erläuterung der genannten Kriterien:
Hat die Böschungsmatte die entsprechenden technischen Dokumente?
Wenn Sie vor allem bei einer Böschungsmatte und einem Böschungsnetz für den dauerhaften Einsatz (aus Kunststoff oder Stahl hergestellt) möchten, dass sie so funktioniert, wie Sie es benötigen, verlangen Sie den Nachweis der Eigenschaften aus Laborprüfungen für den konkreten Typ.
Diese Leistungserklärung hat im Jahr 2013 die bis dahin übliche EG-Konformitätserklärung abgelöst.
Dieses Dokument hat im Jahr 2013 die früher verwendete „Konformitätserklärung“ ersetzt. Matten und Netze aus natürlichen Materialien (Kokos, Jute u. Ä.) haben dieses Dokument nicht, weil sie aufgrund ihrer Lebensdauer kein dauerhafter Bestandteil des Bauwerks sind und daher nicht da sie keiner harmonisierten europäischen Norm (hEN) unterliegen und somit nicht CE-kennzeichnungspflichtig sind.
Bei diesen Produkten stellt der Verkäufer ein Dokument mit den technischen Parametern des Produkts zur Verfügung.
2. Wird die Böschungsmatte meine genauen Anforderungen erfüllen?
Der Typ der Böschungsmatte oder eines anderen Geokunststoffs ist üblicherweise in der Projektdokumentation definiert.
Ein gewöhnlicher Verkäufer kann die Art der Produkte, die er verkauft, nicht beeinflussen. Das Ergebnis kann sein, dass er versucht, Ihre Spezifikation an seine Produkte anzupassen, sodass wiederum die Gefahr besteht, dass die Böschungsmatte Ihre Anforderungen nicht erfüllt.
Ein reiner Händler hat oft keinen Einfluss auf die Spezifikationen der angebotenen Produkte.
Üblicherweise versucht er nicht, sozusagen um jeden Preis zu verkaufen, weil die richtige technische Lösung für ihn an erster Stelle steht.
3. Ist die Böschungsmatte wirklich auf Lager?
Böschungsmatten werden meist in den letzten Phasen eines Projekts installiert, die oft unter Termindruck vor der Übergabe des Werks stehen. Deshalb wirkt sich eine Verzögerung der Lieferung auf die Fertigstellung der Bauarbeiten aus. Da viele Anbieter keine eigene Lagerhaltung betreiben, kommt es dazu, dass sie sie erst in der Produktion gegen eine Bestellung oder eine Anzahlung des Kunden bestellen. Die Produktion kann dann mehrere Wochen oder Monate dauern. Deshalb ist es sinnvoll zu fragen, ob der Verkäufer die Böschungsmatte wirklich auf Lager hat und wie die Lieferzeit ist. Ein guter Lieferant hält grundlegende geokunststoffbasierte Produkte in ausreichender Menge auf Lager.
4. Bietet mir der Lieferant nach dem Verkauf der Böschungsmatte technische Hilfe?
Böschungsmatten und andere Geokunststoffe sind Produkte technischer Art. Ein zuverlässiger Lieferant geht daher über den bloßen Verkauf der Böschungsmatte hinaus und bietet auch ausreichende technische Hilfe, wie zum Beispiel Beratungen, Anleitungen und Empfehlungen.
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