Böschungsmatten haben wie alle anderen technischen Produkte ihre Eigenschaften, die durch bestimmte ausgewählte Parameter beschrieben werden.
Die Messung und Prüfung dieser Parameter stellt sicher, dass die Produkte ihre gleichbleibende Qualität beibehalten. Die Werte dieser Parameter werden in technischen Datenblättern angegeben, und Nutzer können sich bei der Auswahl einer geeigneten Böschungsmatte daran orientieren und so die richtige für ihren konkreten Zweck auswählen.
Da einige der Parameter, die bei Böschungsmatten üblicherweise angegeben werden, für den normalen Verbraucher nicht ausreichend klar sind, geben wir zumindest eine Beschreibung der wichtigsten an.
Wir werden uns jedoch nicht mit Parametern befassen, die tiefere Kenntnisse der Mechanik oder Chemie erfordern, wie zum Beispiel die Mechanismen der Witterungseinflüsse auf die Böschungsmatte, die Wirkung von Chemikalien oder die Interaktion zwischen der Böschungsmatte und lebenden Organismen (Pilze, Schimmel, Bakterien, Viren oder Enzyme).
Die Flächenmasse ist die wesentlichste Kenngröße a und dient häufig als entscheidendes Auswahlkriterium, nach dem ein Laie über die Wahl eines Erosionsschutzprodukts entscheidet.
Die Ermittlung der Flächenmasse ist einfach: Eine Probe der Matte oder des Netzes wird gewogen und das Ergebnis durch die Fläche der Probe geteilt. Dieser Vorgang wird mehrfach wiederholt, und aus den ermittelten Werten werden das resultierende durchschnittliche Gewicht sowie die Abweichungen vom Durchschnitt berechnet.
Deshalb ist zu beachten, dass z. B. ein Kokosgewebe von 400 g/m² mit einer Abweichung von ±10 % Flächengewichtswerte von 360 bis 440 g/m² aufweisen kann. Solche naturbedingten Schwankungen sind bei Produkten aus Naturfasern (Kokos, Jute usw.) fertigungstechnisch üblich.

Die Dicke steht in direktem Zusammenhang mit der Flächenmasse. Üblicherweise gilt: Je höher die Dicke, desto höher die Flächenmasse. Und damit üblicherweise auch eine längere Lebensdauer (gilt für Produkte aus natürlichen Rohstoffen). Die Werte reichen von wenigen mm bis zu mehreren cm bei dreidimensionalen Böschungsmatten. Hinsichtlich der Nutzbarkeit dieses Parameters ist er bei dreidimensionalen Kunststoff-Böschungsmatten sinnvoll, die bei der Installation mit Mutterboden (Humus) verfüllt werden.
Die Zugfestigkeit muss so bemessen sein, dass sie der Schubkraft von abfließendem Oberflächenwasser, Windböen sowie der mechanischen Beanspruchung durch die Begehbarkeit während der Verlegung standhält.
Die minimal erforderliche Festigkeit beginnt üblicherweise bei 3 kN/m. Bewehrte Kunststoff-Böschungsmatten für sehr steile oder beanspruchte Böschungen haben Zugfestigkeitswerte von 20 bis über 100 kN/m.

Sie ist durch die Beständigkeit gegen Photodegradation (Einfluss von UV-Strahlung) bedingt. Ein temporärer Erosionsschutz aus Naturfasern weist eine funktionale Lebensdauer von wenigen Jahren auf.
Dauerhafter Schutz kombinierter und Kunststoff-Böschungsmatten hat eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten.
Als weitere Parameter können angegeben werden:
Aufgrund ihres Einsatzes in der freien Landschaft wird bei allen Arten von Erosionsschutzmatten und -geweben eine uneingeschränkte Umweltverträglichkeit vorausgesetzt.
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